Geschichte

Es fing alles mit einer Idee an, kurz vor der Jahrtausendwende.

Eine Gruppe von Fans japanischer Animationsfilme traf sich in Berlin, um über Wege und Möglichkeiten zu sprechen, selbst als Lizenzkäufer und Produzent nationalsprachlicher DVDs aufzutreten.

Denn bis dato scheuten sich viele im Animebereich vertretene deutsche Verlage, in den DVD-Markt einzusteigen.

Doch dieses Treffen scheiterte erst einmal an fehlenden finanziellen Mitteln.

Unabhängig davon wurde von Teilnehmern dieser Gruppe das Projekt FUNime, einem Magazin für Anime, Manga und japanische Populärkultur forciert.

Im Jahr 2000 wurde dann überlegt, dieses Magazin in einen Verlag zu überführen.

Dies scheiterte am Widerstand des Herausgebers des Heftes, dem Verein Anime no Tomodachi e.V. und an der ungewissen ökonomischen Perspektive des Heftes.

Gut 10 Jahre später wurde der Carow Verlag von einem der Gründer der FUNime ins Leben gerufen.

Im Laufe der Jahre sammelten sich nämlich sehr viele Ideen an, die darauf warteten, realisiert zu werden.

Doch nur mit einem Verlag in der Hinterhand machte es Sinn, sich an die Realisierung einiger dieser Ideen zu wagen. Die Überlegungen, mit jedem Projekt von einem Verlag zum nächsten zu tingeln, wurden schnell verworfen. Im eigenen Verlag blieb man Herr über jeden Produktionsschritt.

Die erste realisierte Idee war auch eben eine solche Ideen, sie stammte aus dem Präsentations- und Schulungsbereich. Prozesse erstellen und visualisieren, ohne umständliche Computerprogramme, Schulungen planen und durchführen, ohne eilig auf Note-it-Zetteln hingekritzelte Symbole zurückzugreifen, das machte die BPMN 2.0 Starterbox aus, die schnell nach oben durch die Komplettbox und nach unten durch die Starterbox basic abgerundet wurden.

Im Kreativbereich wurden das Färbeset und das Filzset entwickelt.

Mittlerweile trudelten auch die ersten Manuskripte ein.

Ein Quartettspiel mit alten historischen Computern wurde veröffentlicht und entpuppte sich als wahrer Verkaufshit. In nicht einmal drei Monaten war die Startauflage von 1000 Stück verkauft. Es wurde eine überarbeitete Neuauflage herausgegeben.

Das erste veröffentlichte Buch war ein dystopischer Roman: Noémis Lied.

Kurze Zeit später erschien die erste Audio-CD, ein Hörbuch mit Lyrik des Heimatdichters André Dahlke, gesprochen von Andreas Hähle.

Doch selbst wenn man die Anime- und Manga-Wurzeln kaum noch erkennt, in einem ist sich der Verlag seit Gründung treu geblieben: Es ist egal, ob ein Autor oder Ideengeber auf eine lange Liste von Referenzen verweisen kann. Wichtig ist nur, dass das Produkt, das Buch, die Idee, den Verlag uneingeschränkt überzeugt, dass es dem Verlag Spass macht, das Werk zu veröffentlichen oder aus einer Idee ein Produkt zu entwickeln.

Im Juni 2014 nahm der Verlag zum ersten Mal an einer Buchmesse teil: Die Mitteldeutsche Buchmesse öffneten im Juni 2014 ihre Pforten. Im selben Jahr startete die 1. Buch Berlin, eine Berliner Buchmesse, die schnell zur drittgrößten deutschen Buchmesse wurde. Seit Gründung der Buch Berlin nahm der Verlag an jeder der jährlich stattfindenden Messe teil.

Mit der Aufnahme einer Geschäftsbeziehung zum Barsortimenter Umbreit wurde 2016 der nächste Schritt getan, um die Verlagsprodukte näher zu den potentiellen Käufern zu bringen. Mit KNV folgte kurze Zeit später der zweite große Zwischenbuchhändler. Nur Libri fehlte noch, um die Reichweite perfekt abzurunden. Hier sind die Verhandlungen allerdings an den völlig überzogenen Forderungen des Barsortimenters bisher nicht von Erfolg gekrönt.

Im Jahr 2017 vergrößerte sich der Verlag enorm. Die Besitzerin des Axiomy Buchverlages wollte sich anderen Herausforderungen widmen. Der Carow Verlag sprang ein und übernahm kurzerhand die Verantwortung für die Bücher, und die Autoren des Axiomy Verlages.

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