Zahl der Koalas sinkt rapide - wir helfen!

Dem Koala in Australien geht es sehr sehr schlecht. Es leben nicht einmal mehr 60.000 Tiere auf dem gesamten australischen Kontinent. In vielen Gebieten ist der Koala bereits ausgestorben.
(https://www.tagesschau.de/ausland/ozeanien/koalas-australien-103.html)
Wegen dieser alarmierenden Zahlen haben wir unsere Aktion, für jeden Verkauf unseres Euko-Buches einen Teil der Einnahmen an die "Friends of the Koala" in New South Wales zu spenden, verlängert.
Also, Buch kaufen und Koalas retten. Oder nur mit einem Beitrag direkt in Australien helfen. Jeder Cent zählt!

Foto des Buches Euko und die fliegenden Füchse und ein Koala Kuscheltier

https://euko.carow-verlag.de/

Der Carow Verlag wird 9 Jahre alt

Ist das nicht ein schönes Zahlenspiel? Heute am 9.9.2021 wird unser Verlag schon 9 Jahre alt! Neun Jahre voller Erlebnisse, Erfahrungen, Menschen und Bücher.

Das vergangene Jahr war alles, nur nicht normal oder gewöhnlich. Die Corona-Pandemie sorgte für ausfallende Veranstaltungen, die Leute hatten weniger Zeit zum Lesen und hielten ihr Geld stärker zusammen, das hat uns ziemlich zu schaffen gemacht. Dennoch haben wir durchgehalten und versucht, das Beste daraus zu machen und unsere Autoren bei den wenigen stattfindenden Veranstaltungen nach Kräften unterstützt.

Auch dieses Jahr haben wir einige neue Projekte in Angriff genommen, haben uns weiterentwickelt, um weiterhin unsere Autoren und Leser mit unseren Büchern und CDs glücklich zu machen. Und einige Highlights stehen ja noch an und vor uns.

Wir danken allen Kunden und Fans für ihre Treue und vor allem allen Autoren und Illustratoren für ihre Unterstützung und ihre Anwesenheit. Wir sind froh über jeden einzelnen und glücklich, so viele besondere und großartige kreativ schaffende Menschen in unserer Verlagsfamilie betreuen zu dürfen.

Was wir uns zum Geburtstag wünschen? Weiterhin schöne und besondere Bücher machen zu können, mit unseren Autoren an unserer Seite, Gesundheit, um voller Elan wirken zu können, noch mehr Kooperationen mit Firmen und Institutionen, um unsere Bücher noch weiter in die Welt tragen zu können, mehr Zuwendungen für unsere Umweltprojekte und dass jeder, der uns kennt und unsere Produkte mag, seinen Freunden von uns erzählt. Und mehr Erwähnungen in den Medien.
Auf ein weiteres Jahr mit weniger Chaos, mehr Normalität, viel Enthusiasmus, noch mehr Erfolg und hoffentlich tollen Momenten!

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Die bunte Märchentraube Leserfoto

Gestern erreichte uns ein Foto aus dem Norden der Republik Irland, wo eine unserer Leserinnen wohnt. Die Oma war zu Besuch und so hatte ihre 8jährige zweisprachig aufwachsende Tochter großen Spaß, der Oma aus unserem Märchenbuch "Die bunte Märchentraube" vorzulesen. Die kleine liebt unsere Märchen, diese kunterbunte Zusammenstellung und liest sehr gern.

Wer auch sehen möchte, warum dieses Buch der kleinen so gut gefällt und vielleicht ein Geschenk sucht, hier gibt es Leseproben, Autorenportraits und noch mehr:

https://maerchentraube.carow-verlag.de/

Foto eines 8 jährigen blonden Mädchens das seiner Oma das Buch Die bunte Märchentraube vorliest

Libri erhöht die Transportpreise - der Carow Verlag nicht

Ab 1. Oktober 2021 bzw. 1. Januar 2022 will der zweitgrößte deutsche Buchgroßhändler Libri u.a. wegen der neuen Kohlendioxid-Steuer die Transportpreise für den Bücherwagendienst erhöhen.

Das betrifft sowohl die sogenannten Verlegerbeischlüsse als auch die Barsortimentssendungen an die Buchhändler.

Der Bücherwagendienst sorgt dafür, dass die Buchhändler viele Bücher über Nacht bestellen und ihren Endkunden am Folgetag zur Abholung anbieten können.

Beim Carow Verlag hingegen bleibt alles beim Alten. Alle Buchhändler werden weiterhin unsere Bücher versandkostenfrei geliefert bekommen und bei Bestelleingang bis 12 Uhr auch über Nacht. Selbstverständlich gibt es den üblichen Buchhandelsrabatt, ungekürzt, ab dem ersten bestellten Buch.

Babymäuschen im Video vorgestellt

Unsere Autorin Angelika Pauly hat ihr Buch "Babymäuschen", das am Sonntag bei uns erschienen ist, in einem humorvollen Video vorgestellt.

Angelika Paulys "Babymäuschen" erschienen

Wir sind schwanger!

Jeder aus der Familie geht damit anders um: Die künftige Mama hat Stimmungsschwankungen, die Verwandten sind aufgeregt und die künftige Oma schreibt.

Angelika Pauly führt hier in launigen Gesprächen durch die erste Schwangerschaft ihrer Tochter. Eltern werden sich sicher an das eine oder andere Gespräch erinnern, das sie selbst mit dem Ungeborenen geführt haben oder ein paar Jahre nach der Geburt mit dem Dreikäse-hoch führten. Sodass einem viele Gespräche damit frappierend vertraut vorkommen werden.

Was denkt ein Ungeborenes? Was fühlt es, riecht es, sieht es, spürt es? Diese Frage wird in diesem Buch umfassend auf witzige, manchmal nachdenkliche und teils philosophische Art und Weise beantwortet. In einem Tagebuch unterhalten sich das kleine Wesen und die werdende Oma, tauschen ihre Gefühle, Ängste und Alltagsprobleme aus. Tagebücher gibt es unzählige, sie sind in letzter Zeit vom Papier in die neuen Medien gewandert, doch allen gemein ist, dass sie die Zeit NACH der Geburt behandeln. Nicht so Angelika Pauly, die im vorliegenden Buch „Babymäuschen, Gespräche mit einem Ungeborenen, Teil 1" ihre Fantasie beweist und unkonventionell, wie für sie üblich, neue Themen erschließt und die Grenzen der Literatur erweitert.

Zum ersten Mal führt die Autorin in Erwartung des ersten Enkelkindes, das sie zur Oma macht, ein Tagebuch, das eines schönen Augustmonats beginnt und trägt getreulich Tag für Tag eine fiktive Unterhaltung ein. Zunächst mit dem winzig kleinen Embryo, kaum ein paar Millimeter groß, und später mit dem Fötus bis hin zur Geburt. Das Ungeborene antwortet mal frech, mal nachdenklich und hat viel Freude Blubbdiblubb durch sein erstes Zuhause zu schwimmen und zu treiben. Einige Konzepte sind für Babymäuschen darum ja auch so schwer zu begreifen, denn wenn man im Wasser schwebt, braucht man seine Beine ja gar nicht benutzen und weiß nicht was Laufen ist. Und warum man einen Kinderwagen brauchen könnte. Auch Kauen und selbst Essen hört sich befremdlich an, wenn man noch keine Zähne hat, weil die Nabelschnur ja für alles sorgt. Und frieren kann man im warmen Fruchtwasser natürlich auch nicht.

Im Gespräch findet Babymäuschen aber dennoch die schönsten Kosenamen für seine Oma. Frühlingsoma und Schokoladenoma zum Beispiel. Über all die Monate der Gespräche entsteht eine Beziehung die man als Außenstehender gar nicht erwarten würde. Durch diese Gespräche kann der Leser sehr gut die Entwicklung des Ungeborenen verfolgen. Die Großmutter besucht ihr zukünftiges Enkelkind jeden Tag, die Begrüßung beginnt jedes Mal mit dem gleichen Ritual, „Hallo Oma" und „Hallo Babymäuschen". Babymäuschen stellt viele Fragen denn es möchte alles wissen, was in der Welt draußen vor sich geht und was so einzelne Wörter bedeuten wie Hosen oder Schnupfen, warum Geburtstage und Weihnachten und Junggesellenabschiede gefeiert werden.

Die Oma ihrerseits erfährt durch die Gespräche, wie sich das Leben im Bauch der Mutter abspielt, und weiß dann immer, welche Entwicklungsschritte das Enkelchen gerade vollzieht und was es alles schon kann. Am Anfang schläft es viel, aber nach und nach entdeckt es seine Fingerchen und Beine, seine Ohren und die Augen, mit denen es auf einmal sehen kann. Auch wird es immer wissbegieriger und stellt jeden Tag neue Fragen. Es erzählt aber auch, wie die Mutter den Tag verbracht hat, ob sie gute Laune hatte oder nicht. Es begleitet natürlich die Mutter überall hin, am spannendsten findet das Baby die Besuche beim Kinderarzt, denn der verkündet wie viel es gewachsen ist und findet heraus, dass Babymäuschen ein Junge ist. Das Buch endet an einem 10. April, als Babymäuschen das Licht der Welt erblickt.

Das Buch saugt einen förmlich ein, man will immer wissen, wie es weitergeht und worüber als nächstes gesprochen wird, denn die Themenvielfalt ist groß und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Und wer davon nicht genug bekommt, für den gibt es ja auch noch Band 2 "Geheimzwerg" und Band 3 "Spatzenkind".

Angelika Pauly gelingt es auch in diesem Buch, den Leser in eine ungewöhnliche Welt zu entführen und eine Tür aufzumachen, zu einer anderen Bewusstseins-Ebene. Lassen Sie sich entführen und erleben Sie vergnügliche und manchmal nachdenkliche Stunden mit dem süßen Babymäuschen und seiner Großmutter. Dieses Buch bietet kurzweilige Unterhaltung für alle werdenden Eltern, Verwandten, Großeltern und alle anderen die sich schon auf ein Baby vorfreuen, denn die Autorin hat es wunderbar geschafft, sich in das Leben eines Ungeborenen hineinzuversetzen.

Über das Buch:
Titel: Babymäuschen
Autorin: Angelika Pauly
Umfang: A5 Hardcover mit Fadenbindung, 284 Seiten
ISBN: 978-3944873527
Preis: 18,- Euro

Coverbild vom Buch Babymäuschen

Singularität beim Carow Verlag entdeckt

Gestern kam eine Umbreitbestellung bei uns an. Nun hat der Großhändler Umbreit sein Bestellaufkommen, insb. in der Pandemie deutlich heruntergefahren. Insofern wurde die Bestellung natürlich mit gebührlicher Freude begrüßt.

"Emilia 1", sehr schön, ein älterer Titel.

Ein Blick in unser Lager-System: Verdammter Hühner-Popo. Ein Buch zu wenig auf Lager.
Gleich noch einmal ins System geschaut und eine Diskrepanz zwischen bestellt und verkauft entdeckt. Zwanzig Bücher zu wenig eingetragen.

Kein Problem. Hoch ins Lager und millitärisdch-zackig gebrüllt: "Alle Emilias vor tretern".
Kennt Ihr das aus Western-Filmen, wenn der Wind pfeift und so ein runder Gras-Zweige-Ball durchs Bild springt? Die springen übrigens immer von rechts nach links, aber ich schweife ab.

Also wieder herunter gerast und manuell das Tagesregal durchforstet. Nichts. Totenstille. Die laut System vorhandenen Emilias lagen ein wenig zitternd wegen des kommenden Wutgewitters bereit. Aber der Rest?

Also wieder nach oben. Ein wenig nachdenklich vor dem Lagerregal stehend. Die Artikel lagen dort nach einem ausgeklügelten System in bis zu drei Reihen. Aber immer so, dass man von vorne sah, was sich grundsätzlich im Regal befand.

Angefangen die ersten Reihen zur Seite zu schieben. Schon nach dem ersten von 5 Regalen war klar: keine Chance, wegen einer Handvoll Bücher das schöne System aufs Spiel setzen?

Nö. Ham wir halt ein schwarzes Loch. Kann passieren. Bleibt zu hoffen, dass sich die Emilias in eine Kiste gemogelt haben, die einfach nur falsch beschriftet ist und irgendwo ganz hinten steht. Denn das vorhandensein einer Singularität würde uns ziemlich sicher vor ganz andere Probleme stellen. Alternativ gönne ich es Arrietty (vgl. gleichnamiger Ghibli-Film), das Buch zu lesen. Aber wieso sie gleich einen ganzen Stapel gemopst hat?

So. Nachdruck-Auftrag ist raus.

Foto von einem Teil des Lagers vom Carow Verlag