Endzeitstimmung im packenden Science-Fiction Roman "Aquaria" von Silvio Schumann

In einer nicht so fernen Zukunft, wenn die Polkappen der Erde abgeschmolzen und die Länder unbewohnbar sind, haben die Menschen den Meeresboden als neue Heimat entdeckt. Doch das Leben unter dem Meer ist tückisch und der Mensch nicht für das Leben unter Wasser geschaffen und als ein Mensch auftaucht, der unter Wasser atmen kann, ist die Sensation riesig.

Mit „Aquaria“ erscheint Silvio Schumanns erstes Buch und er nimmt sich gleich ein topaktuelles Thema vor. Schumann, der bereits anderthalb Dutzend weiterer Romane und Romanideen in seiner berühmten Schublade hat, die auf eine Gelegenheit zur Veröffentlichung warten, schreibt vor allem Fantasybücher, hat aber auch einige Science-Fiction Werke und freut sich, dass sein Erstling, der sich hinter anderen Größen der deutschen Science Fiction wie Karl-Heinz Tuschel, Peter Lorenz und Klaus Frühauf nicht verstecken muss, gleich auf Anhieb überzeugt hat.

Ursprünglich war die Geschichte für eine Ausschreibung des Kieler Merquana-Verlages vorgesehen, vom dem Silvio Schumann auch bereits die Zusage zur Veröffentlichung hatte. Leider schloss der Verlag kurz darauf seine Pforten, wurde aber im September 2017 an den Carow-Verlag verkauft und so hatte der Autor die Veröffentlichung bereits wieder abgeschrieben. Doch gerade als er sich als guten Vorsatz für das Jahr 2018 nach einem anderen Verlag umsehen wollte, kam plötzlich die Nachricht, dass das Manuskript auch beim ostbrandenburger Carow Verlag auf Zustimmung stieß und nun dort veröffentlicht werden sollte.

„Aquaria“ spielt in einer vielleicht nicht einmal so fernen Zukunft, in der die Pole und Gletscher überall auf der Welt durch die Erderwärmung abgeschmolzen sind. Große Teile des ehemals bewohnbaren Landes hat sich das Meer zurückerobert, aus Bergen sind Inseln geworden, und der Rest ist Eiswüste. In dieser Welt hat sich die Menschheit nach Jahrzehnten der verzweifelten Forschung auf den Meeresgrund zurückgezogen. Um am Leben zu bleiben, gelten in den unterseeischen Städten und Stationen strenge Regeln, und es wird unablässig nach Möglichkeiten geforscht, der Menschheit wieder ein Leben an Land zu ermöglichen oder mit den Gefahren unter Wasser besser zurechtzukommen.

Auf der Forschungsstation Tethys werden die vier Helden der Geschichte - Miko, Tawny, Marin und Leon - zu Tiefseetauchern ausgebildet, bis ihnen eines Tages ein Mädchen buchstäblich in die Hände fällt, das sie für vollkommen unmöglich halten: Aquaria, die unter Wasser atmen kann, ohne irgendwelche Hilfsmittel zu benutzen. Da sie völlig verängstigt ist, kein Wort spricht und zudem noch von der Regierung gesucht wird, verstecken die vier Freunde sie und fliehen schließlich, als sie in Bedrängnis geraten. Aber es hilft alles nichts, Aquaria wird doch gefangengenommen, und erst bei ihrer Rettung erfahren Miko und seine Freunde, welches Geheimnis sich hinter ihr verbirgt.

Auf seine Inspiration zu seiner Erstveröffentlichung angesprochen, nennt Silvio Schumann vor allem den von ihm hochverehrte Jules Verne als Urvater der Science-Fiction, in Bezug auf „Aquaria“ insbesondere das Werk „20.000 Meilen unter dem Meer“, was auch das Motto der Ausschreibung des Merquana-Verlages war. 
„Kurz zuvor hatte ich ebenso „Ruf der Tiefe“ gelesen, wo Katja Brandis sich auch sehr intensiv mit den Möglichkeiten des Flüssigkeitstauchens auseinandersetzt.", so Schumann. Der Rest sei Recherche oder - zum Beispiel in Bezug auf das Szenario der Polschmelze - konsequent aus aktuellen Entwicklungen weitergedacht. Und vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein Bisschen überspitzt. 
„Wie es in der Science-Fiction oft passiert, ist „Aquaria“ also gar keine so phantastische Geschichte, höchstens der Zeit voraus. Technologien wie die Flüssigkeitsatmung werden ja heute schon ganz real eingesetzt - mit all ihren Nutzen und Risiken.“, fügt er hinzu.

Wenn Silvio Schumann nicht gerade wieder an einem Buch schreibt oder seinem Beruf als freier Übersetzer nachgeht, ist er ein leidenschaftlicher Leser. Dieses Jahr kam noch das Zeichnen als neues Hobby dazu, welches sein kreatives Repertoire nun erweitert.

Zusätzlich zu der Öffentlichkeitsarbeit für „Aquaria“, welches er am 24. und 25.11. auf der drittgrößten Buchmesse Deutschlands, der BuchBerlin in Berlin offiziell der Öffentlichkeit vorstellen wird, feilt der studierte Mathematiker bereits an weiteren Romanen. „Während der Planung und Recherche zu „Aquaria“ habe ich nämlich etwa fünf, sechs verschiedene Geschichten entworfen, aus denen letztlich „Aquaria“ entstanden ist. Es gibt also noch genug Stoff für einige weitere Abenteuer unter oder auf dem Wasser.“, erläutert der Autor.

Den Lesern seines Romanes „Aquaria“ möchte er vor allem viel Spaß beim Lesen wünschen. „Und vielleicht lesen wir uns ja irgendwann einmal wieder!“

Die Veröffentlichung von „Aquaria“ erfolgt im A5 Hardcover und in hochwertiger Fadenbindung mit Lesebändchen. Es ist in allen Buchhandlungen, bei allen Onlinebuchhändlern und über den Verlagsshop bestellbar und kostet 16 Euro.

Über das Buch
Titel: Aquaria
Hardcover, A5, 196 Seiten
für Jugendliche ab 14 Jahren und für alle die Science-Fiction mögen
Autor: Silvio Schumann
ISBN: 9783944873312
Preis: 16 Euro

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