Wuppertal-Hymne „Die gute alte Schwebebahn" ist erschienen

Bereits 2019 veröffentlichte die Wuppertaler Autorin und Liedermacherin Angelika Pauly ein Kinderlied über die Schwebebahn. Nun legt sie aus Anlass des 120-jährigen Jubiläums nach und veröffentlicht im Carow Verlag ein eingängiges Lied für Groß und Klein, das vor allem ihren erwachsenen Hörern gut gefällt.

120 Jahre ist es her, seit das Wahrzeichen der Stadt Wuppertal, die Schwebebahn, offiziell ihren Betrieb aufnahm. Damals waren Elberfeld und Barmen, verbunden durch die Schwebebahn, noch eigene Städte, die sich mit den anderen Stadtteilen erst 1930 zur Stadt Wuppertal zusammenschlossen.

Vieles ist seit der Inbetriebnahme passiert, ein Elefant ist einmal mitgefahren und Kaiser Wilhelm II. hatte für seine Fahrt einen extra dafür erbauten Wagen zur Verfügung, zwei Weltkriege, die Schwebebahn wurde beschädigt, hatte immer wieder technische Pannen, eine Haltestelle musste wieder neu gebaut werden, es gab bei Bauarbeiten Tragödien mit Opfern, komplett neue und mittlerweile Barrierefreie Wagen wurden auf die Strecke gebracht. Die Welt, in der wir heute leben, ist nicht mehr die gleiche, wie noch in der Anfangszeit nach der Inbetriebnahme, die Gesellschaft ist völlig verändert, die Menschen, ja der ganze Planet. Doch die Schwebebahn fährt und fährt und beständig fahren die Wuppertaler und ihre Gäste aus der ganzen Welt damit quer durch die Stadt und über der Wupper. Verlässlich gehört dieses Stück großer deutscher Ingenieurskunst zum Alltag in Wuppertal. So lag es für Angelika Pauly, die selbst als Kind mit dem Großvater das erste Mal damit fuhr und nun als 71-jährige Großmutter mit ihren eigenen Enkeln damit fährt, nahe, ein unbeschwertes Lied darüber zu schreiben, wie sich die Fahrt anfühlt und wie beständig dieses Stück lebendiger Geschichte allen Widrigkeiten zum Trotze fährt.

In dieser Zeit, als die Wuppertaler Schwebebahn ihre Anfänge hatte, war die Schelllackplatte gerade modern geworden. Drei Tonträgergenerationen später haben wir nun mittlerweile den Siegeszug von Streamingdiensten und damit nicht-haptische Möglichkeiten, Musik zu genießen. So soll die besondere Aufmachung unserer CD „Die gute alte Schwebebahn" an diese Zeit erinnern. Viele Label lassen nun zum Revival der Vinylschallplatten wieder Platten pressen, denn die Menschen wollen in einer schnelllebigen Zeit wieder etwas bewährtes analoges und langlebiges in der Hand halten. Die Entscheidung des Carow Verlags, der CD die Optik einer Single-Schallplatte zu verleihen, geht aber weit darüber hinaus, Retro-Liebhabern ein charmantes Gimmick zu bieten, sondern soll tatsächlich auch symbolisch und optisch eine Brücke schlagen zur Zeit, als Schwebebahn und die Schallplatten ihre Anfänge hatten.

Angelika Pauly hat ihrer Stadt und deren Wahrzeichen ein musikalisches Denkmal gesetzt, ohne jedoch den Spaß und die Leichtigkeit zu vergessen. Ein Lied mit Ohrwurmcharakter ist dabei entstanden und wurde - als Ausdruck der Vielseitigkeit der Komponistin und Liedermacherin - in vier verschiedenen Versionen arrangiert.

„Die gute alte Schwebebahn" schwebt ab sofort als CD und als Download, unter anderem über Amazon, Spotify, iTunes, auch in Ihre Ohren.

CD Cover von Die gute alte Schwebebahn