Mit Talke der Strandhexe nach Juist

Letztes Jahr am Ende des Sommers zog es unsere gesamte Verlegerfamilie auf die Nordseeinsel Juist. Waren wir bisher erst einmal an der Nordseeküste des Festlandes, so besuchten wir mit Juist zum ersten Mal im Leben eine der Ostfriesischen Inseln.
 
Wir wollten sehen, wo das Buch „Talke, die kleine Strandhexe“ der gebürtigen Juisterin Ursula Gressmann spielt, die Bilder in diesem schönen Kinderbuch aus unserem Verlag hatten uns neugierig gemacht.
 
Nach der Anreise mit dem winzig kleinen Linienflugzeug von einem ebenso kleinen Flughafen ging es mit dem Inseltaxi ins Inselinnere. Schon beim Anflug konnten wir die im Buch beschriebene Vogelinsel Memmert erkennen. Das Inseltaxi besteht auch heute noch aus Pferdeplanwagen, da Juist eine Autofreie Insel ist.
 
Nachdem wir sichergestellt hatten, dass der ortsansässige Buchladen Koch unser Buch auch führt, erkundeten wir die Schauplätze des Buches und genossen den sehr breiten und sauberen Strand, wo einige der Geschichten spielen und entdeckten die typische Fauna der Insel.
 
Auch der Schiffchenteich im Hauptort der Insel kam uns aus dem Buch bekannt vor, ebenso die Fähre Frisia, mit der Talke aufs Festland reist und die im Hafen vor Anker lag.
In den Dünen im Hinterland fanden wir die Stelle, wo im Buch Talkes Häuschen steht. Aber natürlich ist ihr Haus getarnt, denn sie ist doch eine Strandhexe.
 
Juist hat uns sehr gut gefallen und wir sind froh, dass wir der Neugierde nachgegeben haben, die durch das Buch in uns wachgerufen wurde. Mehr Informationen zum Buch gibt es hier:
 
Vorschaubild für 20180815_130418.jpgVorschaubild für 20180815_121124.jpg
20180815_131147.jpg
20180815_132016.jpg

Angelika Paulys Märchentrilogie nun komplett! "Der Märchenhüter" ist da

Das neueste Werk aus der Feder von Angelika Pauly vervollständigt nun die Märchentrilogie der Autorin. "Der Märchenhüter" ist ein wunderbares, zeitloses Buch für die ganze Familie mit satten 30 Märchen zum Vor- und Selberlesen.
 
Der Märchenhüter zieht durch die Lande. Wo immer eine Geschichte ihren Schluss verloren oder ein Märchenbuch zerrissene Seiten hat, repariert, leimt oder dichtet er hinzu. Wenn er seinen Zauberstab schwingt, wandern Schlossgespenster und Prinzessinnen, Zwerge und Riesen, wandernde Handwerksburschen und Büchergeister wieder zurück in ihre Geschichten, aus denen sie herausgefallen sind. Nur wenn Märchen immer wieder gelesen werden, haben sie eine Chance, wohlbehalten die Zeiten zu überdauern.
 
Vom Märchenhüter, dem Angstmännchen, der Büchermaus, Schlossgespenstern und Büchergeistern wird hier erzählt. Und auch von einem Schuster, der sein Glück suchte, einem Uhrenmännchen, einer ängstlichen Eiche, einem gläsernen und einem zu kleinen Weihnachtsengel, und einem Sternenprinz berichtet das Buch.
 
Für Liebhaber der Emilia-Reihe von Angelika Pauly gibt es hier ein ganz besonderes Schmankerl, denn die Eichhörnchen Kikki und Mucki, sowie die Ameise Jinni und erneut auch der Wurzelzwerg haben - in typischer Angelika-Pauly-Manier - einen Gastauftritt.
 
Doch auch ganz ungewöhnliche Märchen finden sich erneut, etwa von der Sonne, die die Erde besuchen will, einer Sprechwurzel, einem Gemüsekind, und die Zahl fünf die verschwand. Und wie kann ein Märchen eigentlich zerplatzen?
 
Diese und noch weitere Märchen sind hier versammelt und zeugen von der wunderbaren und unerschöpflichen Phantasie ihrer Autorin Angelika Pauly, die erneut ihr Talent für zeitlose Märchen unter Beweis stellt.
 
Das Buch ist das dritte einer Trilogie von Märchenbüchern der mehrfach ausgezeichneten Autorin Angelika Pauly und nach dem Erfolg der ersten beiden Teile, „Der Märchenbrunnen“ und „Die Märchenmühle“ ließ der Carow Verlag die Umschlagsillustrationen eigens erstellen. Erneut wurde die bereits mehrfach für den Carow Verlag engagierte Illustratorin Ricarda Stedron tätig. Pauly erschafft Figuren und Orte, märchenhaft und phantastisch und weiß auch mit ungewöhnlichen Themen und ungewöhnlichen Märchen zu begeistern. Keines der Märchen muss sich hinter denen von Hans-Christian Andersen oder den Brüdern Grimm verstecken.
 
Für alle die Märchen lieben, abwechslungsreiche Gutenachtgeschichten für ihre Schulkinder suchen oder einfach ganz neue und ungewöhnliche Themen im Märchen erleben wollen, ist dieses Buch eine wahre Fundgrube.
 
Ein abwechslungsreiches Märchenbuch, dem der Carow Verlag eine wertige Aufmachung mit Hardcover und Fadenheftung spendiert hat. Die Illustrationen auf dem Umschlag stammen aus der Feder von Ricarda Stedron, die für den Carow Verlag bereits das Buch "Frei bis in die Unendlichkeit" und den zweiten Band der Märchentrilogie, „Die Märchenmühle“ illustriert hat.
 
"Der Märchenhüter" erscheint am 30.8.2019, hat einen Umfang von 96 Seiten, ist Hardcover im Format A5, fadengebunden und kostet 13 €. Es ist für Kinder ab 8 Jahren und die ganze Familie geeignet und im Verlagsshop und in jeder Buchhandlung erhältlich.
 
Über das Buch:
 
Titel: Der Märchenhüter
Hardcover, 96 Seiten, Erzählung
Autorin: Angelika Pauly
ISBN: 978-3-944873-40-4
Preis: 13 Euro
Cover Maerchenhüter_RGB.jpg

Libri lässt die Muskeln spielen - Zum Delisting von 25% des Libri-Bestandes

In diversen Medien wurde das Thema in der letzten Zeit aufgegriffen: Libri, neben KNV und Umbreit der größte Buchzwischenhändler, der den Einzelhandel und Amazon beliefert, strukturiert sein Lager um und reduziert dabei den Bestand von 1 Mio auf 750.000 Titel. Das heißt, 25% der Titel werden ausgelistet und an die Verlage zurückgeschickt. Dies betrifft zum großen Teil kleine Verlage, die manchmal bis zu 90% ihrer Titel zurückerhalten, welche bei Libri als nicht mehr lieferbar gekennzeichnet werden.

Im ersten Halbjahr hatten die Verlage die Insolvenz von KNV zu verdauen und nun das.

Problematisch ist, dass viele Buchhändler, die ausschließlich über den Katalog von Libri bestellen, die ausgelisteten Titel als nicht lieferbar sehen und das auch so dem interessierten Kunden so mitteilen. Das war in der Vergangenheit schon falsch und wird in der Gegenwart und Zukunft nicht richtig.

Lieferbar ist in Deutschland alles, was im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) auf lieferbar steht.

Wenn ein Buchhändler also einem Kunden die Nichtverfügbarkeit mitteilt, lohnt es sich für den Kunden, entweder konkreter nachzufragen oder dem Buchhändler wegen seiner Unbeweglichkeit und seines Desinteresses gleich die Rote Karte zu zeigen.

Denn in der Regel reicht ein Blick aufs rote Tuch des Buchhandels, Amazon, aus, um den Händler der Lüge, des Desinteresses und des Nichtwollens zu überführen.

Denn Amazon bezieht seine Bücher nicht exklusiv von Libri. Auch KNV ist Lieferant.

Die Meldung über das Auslisten kommt für uns, den Carow Verlag zur Unzeit, vielleicht aber auch gerade richtig. Gerade wegen des Ausfalls von KNV im letzten halben Jahr, waren wir intensiv auf der Suche, nach neuen Geschäftspartnern. Auch Libri, die wir wegen mancher Geschäftsgebaren quasi boykottierten, sollte wieder näher betrachtet werden. Das werden wir nun einstweilen lassen.

Vertrauen, Respekt und Fairness erwarten wir von unseren Geschäftspartnern. Das Gleiche dürfen diese auch bei uns vorausetzen. Aber offensichtlich ist Libri immer noch alles, aber weder vertrauenswürdig noch respektvoll und erst recht nicht fair.

Das Thema Libri ist für uns daher ein weiteres Jahr auf Eis gelegt.

Es ist schade, aber da unsere Bücher über Umbreit und seit Überwindung der Insolvenz auch weiterhin über KNV lieferbar und damit auch bei Amazon gelistet sind und korrekt im VLB verzeichnet sind, kann jeder, aber auch wirklich jeder Händler unsere Bücher, auch sehr kurzfristig, bestellen und beschaffen.

Mit der unlängst vollzogenen vollständigen Verfügbarkeit in der Schweiz (AVA) bauen wir auch hier unsere Produktpräsenz weiter aus.

Und wer weiß, vielleicht besinnt sich Libri ja doch irgendwann einmal …

 

https://www.boersenblatt.net%2F2019-08-15-artikel-_die_titel_sind_fuer_kunden_nicht_mehr_sichtbar_-stellungnahme_zum_strategiewechsel_bei_libri.1707455.html

Bücher des Carow Verlags bekommt man auch in der Schweiz

Als der größte deutsche Buchgroßhändler KNV Insolvenz anmeldete, begannen wir nach Alternativen für den Vertrieb unserer Bücher zu suchen.

Nun ist durch die kürzlich erfolgte Übernahme von KNV durch Zeitfracht GmbH das Fortbestehen dieses so wichtigen Handelspartners unseres Verlages mittlerweile gesichert, aber dennoch ist es uns selbstverständlich ein Anliegen geblieben, unsere Bücher so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen und unsere Marktpräsenz zu vergrößern. Da wir auch Autorinnen aus der Schweiz haben, lag der Schritt nahe, auf den Schweizer Markt zu schauen.

Für alle, die unsere Bücher in der Schweiz in einem stationären Buchladen kaufen möchten, können wir mit Freude vermelden, dass unsere Bücher über den größten Barsortimenter der Schweiz, die AVA Verlagsauslieferungs AG, bestellt werden können, wie uns die AVA Verlagsauslieferungs AG schriftlich bestätigte.

Wir freuen uns, unseren Lesern und Kunden in der Schweiz einen besseren Service bieten zu können, als ohnehin schon durch unseren verlagseigenen Webshop, und hoffen auf positive Rückmeldungen.

ava_logo.jpg

Klaus Michelsen rockte die Kookenstuv

Heute Nachmittag gestaltete unser Autor Klaus Michelsen in der Kookenstuv auf der Hallig Langeneß, wo viele seiner Märchen entstehen, eine Lesung für Familien mit Kindern.

Hier waren es ebenfalls vor allem die Märchen von Meer und Musik, die er vortrug.

Am Abend hatte er dann die Freude mit der Wirtin zu musizieren. Die Veranstalter empfanden auch diese Lesung als enorme Bereicherung (so wie alle Veranstalter, die Klaus Michelsen live erlebt haben). Als besonders gelungen wurde das Zusammenspiel am Abend empfunden und gelobt: "Als hätten wir nie etwas anders gemacht, dabei war es das erste Mal gemeinsamen Musizierens - wie schön, wenn man dieselbe Sprache spricht!"

Für Klaus Michelsen war die Woche auf Langeneß und die beiden Lesungen ein voller Erfolg. Wir dürfen gespannt sein, welche Märchen dort wieder den Weg aufs Papier gefunden haben.

67778465_2350223011958994_394787514038091776_o.jpg

 

67951050_2350222968625665_1761353671339147264_o.jpg

Unser Autor Klaus Michelsen begeistert auf Langeneß

Gestern Abend gestaltete unser Autor Klaus Michelsen in der Kookenstuv auf der Hallig Langeneß eine Lesung seiner Meermärchen für Erwachsene.

Die dafür benötigten Bücher hatten wir bereits im Vorfeld dort hingeschickt.

Die Veranstalter waren begeistert und bedankten sich auf ihrer Seite für einen tollen Abend und dafür, dass er natürliche Lebenssituationen in Märchen - fabelhaft anrührig - verpackte. Selbstverständlich wieder mit musikalischer Anreicherung, wie man es von ihm kennt.

Das Buch mit den schönsten Meermärchen von Klaus Michelsen bringen wir nächsten Sommer raus.

67799010_2347213182259977_8084588087117611008_o.jpg

Heute noch Science Fiction, morgen Realität? Wenn aus Fiktion plötzlich Ernst wird.

Was passiert mit den Menschen, wenn die Erde plötzlich unbewohnbar wird? Die Kontinente unter kilometerdicken Eisschten liegen? Der Roman „Aquaria“ von Silvio Schumann thematisiert solch drastischen Veränderungen und beschreibt, wie sich die Menschheit an neue, lebensfeindliche Umweltbedingungen anpassen muss.

Die Menschheit ist unter riesige Kuppelbauten unter die Meeresoberfläche geflüchtet. Rohstoffe werden aus der Tiefsee von Tauchern gefördert. Ohne physische Anpassungen sind solche Tauchgänge nicht durchführbar. Doch die Menschen forschen.

Ist das Schaffen von Hybridwesen, teils Mensch, teils Tier, sogenannte Chimären die Lösung? Chimären sind Organismen, die aus unterschiedlich genetischen Zellen aufgebaut sind und dennoch einheitliche Individuen darstellen. Auch wenn die Zellen aus unterschiedlichen Arten stammen, gilt dies noch immer als ein Individuum. Das Maultier ist z.B. eine natürliche Chimäre.

Dient die Forschung im Roman noch dazu, das Überleben der Menschheit zu sichern, ist die reale Wissenschaft schon einen Schritt weiter: Wie gerade bekannt wurde, haben in Japan Wissenschaftler die Freigabe erhalten, in Tieren menschliches Erbgut einzupflanzen, hier speziell Schweinen, die genetisch den Menschen am ähnlichsten sind. Soll vordergründig damit erreicht werden, menschliche Organe im Tier zu züchten, um die Abstoßungsrate bei Organtransplantationen beim Menschen zu reduzieren, kann man den Faden natürlich locker weiterspinnen und auch umgekehrt menschlichen Embryonen tierisches Material beigeben, um z.B. eine erhöhte Widerstandsfähigkeit in bestimmten Lebensräumen zu erreichen. 
Kiemen züchten, um unter Wasser atmen zu können? 
Die Erhöhung der Regenerationsfähigkeit, um z.B. Soldaten nach einer Verwundung schneller wieder in den Kampf schicken zu können?

Im Roman „Aquaria“ ist dies Albtraum gewordene Realität.

Und nicht nur im Roman muss die Frage gestellt werden, ob hier nicht die Menschlichkeit dabei auf der Strecke bleibt!

Aquaria-Cover-RGB.jpg