Das unerbittliche Haus

15,00 

Das Coverfoto – ein offensichtlich zerbombtes Haus – lässt auf eine Erzählung über das Schicksal dieses Hauses und seiner Bewohner schließen, aber das würde Angelika Pauly nicht genügen …

Es wird zum Ausgangspunkt von phantastischen Geschichten, die sich hier abspielen und die die Realität so lange auf den Kopf stellen, bis das Haus für immer aus der Welt verschwindet. Aber vorher kennt es keine Gnade, es spielt mit den Menschen, so wie es ihm gerade passt.

Das Dach kann sich öffnen und wer hinaufgerufen wird, geht in den Tod. Die Zeit wird einem Hausbewohner zum Verhängnis, denn immer wenn er schläft, dreht sie sich rückwärts, er weiß diese Spirale nicht zu durchbrechen und gelangt immer tiefer in die Zeit, weil er es nicht vermag, wach zu bleiben.

Hausmeister kommen und gehen, fegen dumpf vor sich hin und verschließen Augen und Ohren. Maler sind nie zu sehen, wohl aber Farbeimer und Pinsel und Leitern.

Das Haus kehrt um: Helles wird dunkel, Flüssiges fest und Heißes kalt – es wächst und lernt das Laufen. Wird es zu stoppen sein? Was ist mit den ‚Wandpeople‘, die in der Wand gefangen sind und mit den ‚Steinen aus Menschen‘, die den Eingang bewachen?

Meisterhaft wird mit skurrilen Geschichten Spannung aufgebaut, das Buch ist einfach so mitreißend, dass der Leser am Ende bedauert, das Buch aus der Hand legen zu müssen, weil es zu Ende ist.

In fantastischen Geschichten verarbeitet Angelika Pauly ihre Kindheit und Jugend.

Vorgeschlagen für den Vincent-Preis – der Horror-Award 2010

Preisträger beim Kreativ-Wettbewerb Barmen, „du bist so schön!“ der SPD Wuppertal-Barmen am 22. August 2015

148 Seiten A5, Hardcover, Fadenheftung für Leser ab 14 Jahren

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