In einer Welt, die oft streng nach Plan und Takt funktioniert, schenkt uns Angelika Pauly einen Moment der bewussten Ungezwungenheit. Ihr neuestes Werk, das Präludium in C-Dur, entstand nicht am Reißbrett, sondern durch das Drücken der Aufnahmetaste in einem Moment absoluter Freiheit.
„Einfach nur Keyboard spielen, so ganz ohne Vorlage“, beschreibt Pauly den Entstehungsprozess. Es ist ein Plädoyer für die Intuition. Dass aus der flüchtigen Improvisation ein bleibendes Werk wurde, verdanken wir der akribischen Nacharbeit der Künstlerin: Sie hörte die Aufnahme ab und hielt die flüchtigen Töne erstmals in Notenform fest – eine Arbeit, die den Kreis zwischen dem spontanen Gefühl und der klassischen Komposition schließt.
Das Präludium ist ab sofort für alle Musikliebhaber zugänglich. Die Musikerin möchte damit nicht nur unterhalten, sondern auch Mut machen: Man müsse kein Meister sein, um zu präludieren. Es gehe um den Ausdruck, das Bedürfnis, sich mitzuteilen. Das Ergebnis ist ein Stück Musik, das so pur und klar ist wie die Tonart C-Dur selbst.
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MP3 Präludium in C-Dur
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