Der Berufsverband Heilpädagogischer Früherziehung der deutschen, rätoromanischen und italienischen Schweiz gibt eine Fachzeitschrift der Heilpädagogischen Früherziehung heraus, mit dem Namen „Frühe Kindheit Plus“
In der jetzt aktuellen Ausgabe Nummer 116 ist ein Artikel über unseren Autor Florin Müller enthalten. Es werden alle seine Bücher erwähnt und aus seinem Buch „Geboren, vergessen, gekauft, geliebt“ zitiert, welches auch der Name des Artikels ist.
Die Autorinnen fassen ganz grob Florins Biographie zusammen, erwähnen die frühkindlichen Traumata und betonen dabei die Autismusdiagnose und daß es dennoch ein hoffnungsvolles Buch ist. Sie empfehlen es auch deswegen, weil dort nicht nur der Autor selbst zu Wort kommt sondern auch dessen Mutter sowie die Therapeutin Hanne Kloth, ohne deren aufopferungsvolle Hilfe Florin sehr vieles nicht erreicht hätte.
Es wird auf die enthaltenen Gedichte und deren Teilnahme an Wettbewerben hingewiesen und ein Augenmerk liegt auch auf Florins Kommunikation mit Gebärden statt schriftlich, da er ja nicht sprechen kann.
Florin betont im Interview, daß er es vorzieht, daß Menschen MIT ihm statt über ihn reden und daß er nach wie vor intellektuell unterschätzt wird aufgrund seines Verhaltens. Es kommt auch zur Sprache, daß die Sonderschule ihn intellektuell sogar unterfordert habe. Erst der Zugang zum Schreiben und zum PC hat seine Innenwelt für andere zugänglich gemacht und geholfen, daß die Menschen sein Potential entdeckt haben und er (auch auf vielen Kongressen über Autismus) für nichtsprechende Autisten als Sprachrohr dienen kann. Das Schreiben hat sein Leben leichter und besser gemacht und auch seinen Mitmenschen geholfen zu erkennen, daß in seinem Körper eine Seele steckt, die empfindsam ist und intelligent.
Der sehr lesenswerte Artikel war ein Plädoyer für Inklusion und für das Miteinander von Menschen mit und ohne Schwerbehinderung.

















